Wärmepumpen-CheckPreise und Förderungen: Stand 1. November 2026

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Wärmepumpe: Förderung von Bund und Ländern

Wer eine Öl- oder Gasheizung gegen eine Wärmepumpe tauscht, bekommt Geld vom Bund und in den meisten Bundesländern zusätzlich vom Land. Wie viel, hängt stark vom Bundesland ab: von einem Zinszuschuss bis zu 8.000 €.

Das Wichtigste: Vor der Bestellung registrieren. Wer zuerst bestellt und dann einreicht, verliert die Bundesförderung.

Bundesförderung: Kesseltausch

Der Bund fördert über die Sanierungsoffensive den Tausch einer Öl-, Gas- oder Kohleheizung gegen eine Wärmepumpe mit bis zu 5.000 € pauschal. Für eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung kommt ein Bohrbonus von 5.000 € dazu, für eine Solarthermie-Anlage ab 6 m² ein Solarbonus von 2.500 €. Restmittel 2026 gibt es ab 2. November 2026, solange das Budget reicht. Die Förderung 2027 startet am 4. Jänner 2027.

Wichtig: Registrieren vor der Bestellung, ein Energieberatungsprotokoll des Landes beilegen und von einem befugten Fachbetrieb einbauen lassen.

Die bisherige Grenze von 30 % der Kosten fällt laut mehreren Fachmedien weg. Bestätigt ist: Alle Förderungen zusammen dürfen die Kosten nicht übersteigen. Die endgültigen Förderbestimmungen sollen im Dezember 2026 kommen.

Förderung nach Bundesland

BundeslandLandesförderung 2026
BurgenlandBis zu 2.000 € vom Land (30 % der Kosten), mit niedrigem Einkommen bis 3.500 €. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.
Kärnten3.000 € vom Land, mit Solaranlage 4.500 €. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund, dessen Zusage du für den Landesantrag brauchst.
NiederösterreichKein fester Betrag vom Land, sondern ein Zuschuss zu den Kreditraten über 10 Jahre. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.
OberösterreichBis 1.700 € (Luft) oder 2.800 € (Erdwärme) vom Land. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.
Salzburg3.000 € vom Land, dazu bis zu 5.000 € vom Bund, zusammen höchstens 75 % der Kosten.
SteiermarkVom Land derzeit nichts, außer für Haushalte mit niedrigem Einkommen. Bis zu 5.000 € vom Bund, bei Erdwärme bis 10.000 €.
TirolBonus bis 3.000 € vom Land, zusätzlich zur Wohnhaussanierung. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.
VorarlbergErdwärme bis 3.000 €, Luft-Wärmepumpe bis 1.500 € vom Land. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund und 500 € von vkw.
WienBis 8.000 € von der Stadt, bei Erdwärme 4.000 € mehr. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.

Für 2027 hat noch kein Land neue Richtlinien veröffentlicht. Kärnten gilt bereits bis 2028. Wir tragen Änderungen ein, sobald sie bekannt sind.

So gehst du vor

  1. Energieberatung des Landes in Anspruch nehmen, das Protokoll brauchst du für den Antrag.
  2. Vor der Bestellung beim Bund registrieren (Sanierungsoffensive, Kesseltausch).
  3. Landesförderung prüfen und, wo nötig, ebenfalls vorab beantragen.
  4. Wärmepumpe von einem befugten Fachbetrieb einbauen und die alte Heizung entsorgen lassen.
  5. Endabrechnung mit Rechnungen einreichen.

Quellen: BMLUK, Kesseltausch 2027; WKO, Sanierungsoffensive; Landesquellen auf der jeweiligen Seite. Stand 1. November 2026. Ohne Gewähr, maßgeblich sind die Richtlinien der Förderstellen.

Häufige Fragen

Kann ich Bundes- und Landesförderung kombinieren?

In den meisten Bundesländern ja, solange alle Förderungen zusammen die Kosten nicht übersteigen. In Salzburg dürfen Bund und Land zusammen höchstens 75 % der Kosten abdecken. Im Burgenland ist die Kombination im Infoblatt nicht geregelt.

Was passiert, wenn das Budget des Bundes aufgebraucht ist?

Dann werden keine neuen Registrierungen mehr angenommen, bis neue Mittel freigegeben sind. Die Restmittel 2026 gelten, solange das Geld reicht, längstens bis 31. Dezember 2026. Die Förderung 2027 startet am 4. Jänner 2027.

Brauche ich eine Energieberatung?

Ja. Für die Bundesförderung muss das Protokoll einer Energieberatung des Landes schon bei der Einreichung vorliegen.

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Stand 1. November 2026