Wärmepumpen-CheckPreise und Förderungen: Stand 1. November 2026

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Wärmepumpe: Förderung in Wien

Wien hat für Eigenheime die höchste Landesförderung in Österreich. Sie gilt für hocheffiziente Heizsysteme, dazu zählt die Wärmepumpe. Es gibt eine Einkommensgrenze.

Kurz gesagt: Bis 8.000 € von der Stadt, bei Erdwärme 4.000 € mehr. Dazu bis zu 5.000 € vom Bund.

Landesförderung Wien

HöheBis 8.000 €, höchstens 35 % der Kosten, nicht rückzahlbar
Geothermieprämie4.000 € zusätzlich für Erdwärme oder Grundwasser
Dekarbonisierungsprämie1.000 € beim vollständigen Ausstieg aus Gas
Für wenEigenheime und Kleingartenwohnhäuser
Einkommensgrenze125 % der Grenze nach dem Wiener Wohnbauförderungsgesetz
RechtsgrundlageSanierungs- und Dekarbonisierungsverordnung 2024, § 20

Dazu die Bundesförderung

Der Bund fördert über die Sanierungsoffensive den Tausch einer Öl-, Gas- oder Kohleheizung gegen eine Wärmepumpe mit bis zu 5.000 € pauschal. Für eine Erdwärmepumpe mit Tiefenbohrung kommt ein Bohrbonus von 5.000 € dazu, für eine Solarthermie-Anlage ab 6 m² ein Solarbonus von 2.500 €. Restmittel 2026 gibt es ab 2. November 2026, solange das Budget reicht. Die Förderung 2027 startet am 4. Jänner 2027.

Wichtig: Registrieren vor der Bestellung, ein Energieberatungsprotokoll des Landes beilegen und von einem befugten Fachbetrieb einbauen lassen. Details unter Förderung: Bund und Länder.

So gehst du vor

  1. Energieberatung des Landes in Anspruch nehmen, das Protokoll brauchst du für den Antrag.
  2. Vor der Bestellung beim Bund registrieren (Sanierungsoffensive, Kesseltausch).
  3. Landesförderung prüfen und, wo nötig, ebenfalls vorab beantragen.
  4. Wärmepumpe von einem befugten Fachbetrieb einbauen und die alte Heizung entsorgen lassen.
  5. Endabrechnung mit Rechnungen einreichen.

Quellen: Stadt Wien, Erläuterungen zur Sanierungs- und Dekarbonisierungsverordnung 2024; ORF Wien; BMLUK, Kesseltausch 2027; WKO, Sanierungsoffensive. Stand 1. November 2026. Ohne Gewähr, maßgeblich ist die jeweils gültige Richtlinie.

Andere Bundesländer: Burgenland · Kärnten · Niederösterreich · Oberösterreich · Salzburg · Steiermark · Tirol · Vorarlberg

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Stand 1. November 2026